Bridged mode bei VirtualBox
Bei VirtualBox von SUN kommuniziert eine virtuelle Maschine mit seiner Umgebung standardmäßig über NAT. Dies hat Vor- und Nachteile. Wer unbedingt die virtuellen Maschinen im gleichen IP-Segment wie den Host betreiben will, muss auf Bridging umsteigen. Im Gegensatz etwa zu VMware muss der Benutzer hier etwas Hand anlegen.
Diese Anleitung gilt für Ubuntu 8.10_64 und VirtualBox 2.0/2.1.
Zuerst müssen zwei Tools installiert werden: bridge-utils und uml-utillities.
Dazu folgendes eingeben:
# sudo apt-get install bridge-utils uml-utilities
Dann den Benutzer, der später die VirtualBoxes starten soll, in die Gruppe uml-net aufnehmen.
#sudo gpasswd -a username uml-net (username durch den Benutzernamen ersetzen.)
Dann die Datei /etc/network/interfaces als root mit einem Editor öffnen.
Meine Datei sieht so aus:
auto lo
Dies ändern in
iface lo inet loopback
auto lo tap1 br0(username durch den Benutzernamen ersetzen.)
iface lo inet loopback
iface eth0 inet manual
iface tap1 inet manual
tunctl_user username
iface br0 inet dhcp
bridge_ports eth0 tap1
pre-up ip link set eth0 promisc on
In den Deteils der virtuellen Machine in VirtualBox den Netzwerkadapter anklicken und folgendes einstellen:
Danach aus und wieder einloggen, damit die Änderungen der Gruppenmitgliedschaft wirksam werden.
Als letztes noch das Netzwerk des Hostes mit dem Befehl
# sudo /etc/init.d/network restart durchstarten.
Für jede virtuelle Maschine wird ein eigenes tap-Interface mit laufender Nummer gebraucht. Also entsprechend einrichten. Der letzte Befehl zeigt, wenn alles gut geht, folgendes an:
Ein # ifconfig zeigt folgendes an: